Vom 2x Löhnen, Sparen & auf Pump scratchen

Die Frage geistert durch so ziemlich jedes Forum, dass sich mit dem Thema DJ Equipment auseinandersetzt. Aus der Frage wird meist eine Diskussion, die in etwa so aussieht: Hallo Leute, ich habe nicht allzu viel Budget, möchte mir aber ein cooles und gutes DJ Set zusammenstellen. Die Antwort darauf dürften die meisten bereits wissen. Sie lautet oft wie folgt: Sparen, sparen und lieber einmal etwas Gutes kaufen, als drei Mal Schrott kaufen, mit dem die meisten nicht gerade glücklich werden dürften.

Soweit so gut, daneben gibt es auch den Verweis darauf, dass man, wenn schon wenig Geld ausgeben, dann dieses doch besser für gebrauchte gute DJ Set-Komponenten anlegen. Ebenfalls von Zeit zu Zeit geraten wird, dass es immer noch besser sei Seiten wie www.kreditvergleich.org aufzusuchen und sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen, ob es nicht lohnt einen kleinen Minikredit aufzunehmen, um zumindest direkt in den Genuss des heiß ersehnten Sets zu kommen. Kein Witz, es gibt unzählige Foren in denen genau dies diskutiert wird. Zu unserer Meinung: Nun ja, ein Kredit ist sicherlich nicht jedermanns Sache (zu recht wie wir meinen, denn es birgt die Gefahr, dass man zwar Scratchen und Mixen kann wie der Teufel, aber leider auf einem Haufen Schulden sitzt). Raten würde ich dies persönlich jetzt besser keinem. Daraus zu schlussfolgern einfach billiges Equipment zu kaufen, ist aber sicherlich genauso wenig ratsam. Somit bleibt im Grunde nur das Warten und Sparen oder aber der Blick zu Ebay. Dort hat man halt das Garantie-Problem und muss ein bisschen Glück haben, dass der Fader nicht komplett miniert ist. Geht man aber den Weg, dass man sich bei Ebay und Co ein Turntable oder Mixer ersteigert, den man vor Ort vor dem Kauf in Augenschein nehmen kann oder zumindest vor der Geldübergabe, dürfte sich dieses Risiko noch in einem Ertragbaren Rahmen halten. In jedem Fall können wir dem Spruch „Wer zuwenig anlegt, kauft 2x“ nur zustimmen. Es muss nicht gleich der Rane Mixer sein, aber es sollte jetzt auch nicht der 50 Euro Mischer von ***** sein ;-) Es sei denn ihr zählt zu jenen Kunden, die ihre Tracks wie Musik Download bei Anbietern des verrückten Froschs & Co ziehen und anschließend mit der neuesten ach so angepriesenen iPhone App scratchen, anschließend ihre Werke online stellen und sich wundern, wenn man nicht allzu ernst genommen wird :D Ok, letzteres mag auch ein bisschen übertrieben sein, ist aber schon vorgekommen. Zudem hab ich mir sagen lassen, dass es zumindest für das iPad wirklich einige nette DJ-Apps geben soll. Aber das ist ohnehin ein anderes Thema, dem wir uns auch an anderer Stelle widmen wollen.

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