Test: Native Instrument Audio8 Soundkarten

Native Instrument Audio8 Soundkarte dj newsNachdem vor ein paar Tagen meine neue Soundkarte eingetroffen ist, die Native Instruments Audio 8, moechte ich euch ein kleines Review ueber dieses schoene Stueck Sound-Hardware geben.

Erster Eindruck

Die Audio8 kommt in einem schicken Alu Gehäuse daher, was einen sehr soliden Eindruck macht.
An der Oberseite findet sich eine durchsichtige Kunststoffplatte, unter der sich ca. 15 LED’s verbergen (wie ich danach feststellte). Diese sind fuer mich ein Highlight dieser Karte, aber dazu später mehr.
Erster Eindruck: Edel, Stabil, WOW.

Ins und Outs und nochmehr Ins und Outs

Insgesamt besitzt die Karte, wie man sich bei dem Namen schon denken kann, 8 Ein- und Ausgaenge. Diese sind sinnvoll angebracht:

 

Rückseite

An der Rückseite befinden sich IN 1,2|3,4 und Out 1,2|3,4 als Block, und Out 5,6| Out 7,8 als Block. Daneben Midi In und Through. Weiterhin findet sich noch ein USB Anschluss mit einem dicken Metallhaken der als Sicherung gegen das Abreissen des Kabels dient und eine Schraube zum Anschluss eines Erdungskabels. Insgesamt: Rock Solid!!

Vorderseite
Auf der linken Seite befindet sich ein XLR Eingang und der Chinch In 5,6, sowie ein Schalter um zwischen beiden umzuschalten, rechts daneben In 7,8.
Noch ein Input Switch, mit dem man verschiedene Betriebsarten für die Timecode Analyse von Vinyl/CD usw. wählen kann.
Daneben befindet sich die Sektion für den Kopfhörer, den man zwischen (dem vorderen) In 5,6 und (dem hinteren) Out 7,8 umschalten kann und natürlich die Lautstärke regeln kann.
Ich dachte erst “Hä?In 5,6, Out 7,8 ? Sinn????” aber dazu später mehr.

Oberseite
Hier befinden sich für sämtliche Statusanzeigen LEDs,die jew. in rot oder grün leuchten können.
Manche leuchten dauerhaft (wie z.b. das LED für den Betriebsmodus), aber die meisten leuchten auf, wenn ein Signal anliegt. Und das ist sehr sehr sehr praktisch.
Wenn ein USB Signal ankommt leuchtet das USB Led, kommt ein IN auf 5,6 leuchtet dieses LED grün, wenn es nicht übersteuert, ROT wenn es übersteuert . Ebenso für alle Outs und Ins. Ebenso hat man links und rechts eine leiste mit jew. ca. 8 LEDs die als Levelmeter dienen.
Das bedeutet, man sieht wirklich alles bei einem Blick auf die Oberseite.
Und im Clubeinsatz sieht man direkt (auch im Stockdunklen) wo grad Signal anliegt, und wo das Kabel wackelt.
Fazit: Der sinnvollste Tannenbaum der Welt ah yeah.

Live Betrieb
Vorab: Anschalten Wohlfühlen!
Die Karte kommt ohne Netzteil aus und läuft ausschliesslich am USB2.0 Bus, unter USB1.x versagt sie sofort ihren Dienst. Aber naja Nach der Installation des Treibers meldet die Karte im System saemtliche Ein und Ausgänge als Audiogeräte an und diese lassen sich in jedem Programm sowohl als ASIO/DX/Wave ansprechen.
Es existiert ein kleines Programm, mit dem man die Latenz der Karte je nach Rechenpower einstellen kann. Man sollte sie so einstellen, dass man keine Pops und Kratzer hat (denn dann ist der Buffer niedriger als es der Prozessor verkraftet).
Wenn man viel Prozessorpower hat kann man die Latenz komplett runterdrehen (ich glaube ca 3ms) und Spass haben. Sollte es nicht dazu reichen, kann man auch mit ein paar milisekündchen mehr leben. Es lässt sich alles bequem einstellen und es gibt Presets für Slow CPU, Medium CPU u.s.w.

Fazit

Die Audio8 von NI ist momentan technisch das absolute Flaggschiff im Audio/DJ Bereich.

Der Preis ist mit 369 € recht hoch. Aber dafür bekommt man ein solides Highend-Zuckerstückchen echter Berliner Hardware

Das war meine kleine Review. Ich hoffe es hat euch gefallen.

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