Test: Edirol fa-66 Soundkarten

Edirol Fa-66 dj-news testDie Edirol FA-66 (6in 6out) ist neben der FA-101(8in 8out) das Flaggschiff des Roland Ablegers Edirol. Ich will hier die einzelnen Specs nicht zum 100x nennen sondern mich kurz auf meine Eindrücke damit beschränken.

Der erste Eindruck

Die FA-66 macht auf Anhieb einen stabilen Eindruck (Metallgehäuse). Ihre Knöpfe sind sehr griffig und hinterlassen ebenfalls einen hochwertigen Eindruck. Es werden 2 (im Handel 10€+/Stück) Firewirekabel mitgeliefert (klein->gross, gross->gross)

More...

So siehts aus

Edirol Fa-66 dj-news test

Hinweis: Ein- und Ausgang 5 und 6 sind die jeweiligen Kanäle des Stereo SPDIF Signals (optisches Kabel, CD/MD/DAT auf dem Bild)

Treiber
Unter OSX wird die Karte nativ unterstützt (das heisst, einstecken und loslegen, ohne Treiberinstallation)
Windows XP braucht den Treiber 1.0, der auf CD dabeiliegt (ASIO Support etc.). Installieren und die Karte läuft.

Update: Mitlerweile hat Edirol neuere Treiber released
Besonderheiten
Die Karte besitzt einen integrierten Limiter, der ein zu hohes Eingangssignal (Störungen) automatisch regelt (Grenze regelbar), sie ist ebenfalls erdbar, um Störungen durch andere Geräte zu minimieren. Einfach toll.

Im übrigen sind restlos alle features der Karte direkt daran einzustellen. Einen Softwaremixer gibt es (noch) nicht. Macht aber nichts. Sogar die Sampleraten 44,1 48 96 192khz stellt man per schalter ein, einmal aus und anschalten und schon läuft sie so.

Das Schaubild oben unterstreicht die Flexibilität mit dieser Karte von ihren Anschlussmöglichkeiten her. Ein mobiles Studio.

Zur Mobilität ist noch etwas zu sagen: die Karte funktioniert optimal direkt am Firewireanschluss (nicht so gut an anderen Geräten im Verbund [Performance])
Ebenfalls kann man sie ohne Netzteil betreiben, allerdings nur an einem 6pol anschluss (also einem großen Firewire Anschluss, nicht wie oft bei Laptops (meinem) der kleine.

Fazit und Performance Test
Die Karte macht durchgehend eine gute Figur, sowohl bei Hardcore Anwendungen wie dem 96khz Timecode analysieren zum digitalen Scratching wie auch in Cubase scheint sie nicht in die Knie zu zwingen zu sein. Micros lassen sich bequem an der Front über XLR oder Klinke anschliessen (2x) und die Preamps klingen für meine Begriffe sehr gut, aber da kann ich nichts objektives dazu sagen ;) . Bisher:Optimal.

Angesichts der Tatsache, daß diese Karte von einem ursprünglichen Preis von 500$ auf mitlerweile 288€ gesenkt wurde und keine Wünsche offenläßt war sie mein Topkandidat und mein Erwartungen haben sich auch bestätigt.

Danach ist die Audio8 von Native Instruments eingetroffen, die die Masstäbe wieder etwas höher setzt, aber auch den Preis.

>> Amazonangebot Edirol FA 66 <<